x. y., Kottbus

Mit dem Ziel, den Überschwemmungen im Spreewaldgebiet zu begegnen und den Grundwasserspiegel zu heben, werden gegenwärtig in der Niederlausitz die vorbereitenden Arbeiten für das Projekt „Wasserregelung Spree“ fortgeführt. Südlich der Kreisstadt Spremberg soll in Kürze ein Speicherbecken gebaut werden, dem eine Hauptsperre und sieben kleinere Stauwehre folgen sollen. Mit diesen Speicheranlagen hofft man, auch in trockenen Monaten die Mindestwasserführung der Spree zu sichern. Bisher wurden für die Wasserregelung im Spreewaldgebiet der Lübbener-Burg-Kanal und das sogenannte Nord fließ auf einer Strecke von 14 Kilometern verbreitert und mit beiderseitigen Deichen versehen. Ferner ist der Polder von Alt-Zauch eingedeicht und ein: Anzahl von Wehren gebaut worden. Die Arbeiten im Flußgebiet der Spree sollen bis 1960 abgeschlossen sein.