Die Gesellschaft für Absatzfinanzierung mbH., Wuppertal-Elberfeld, stellt In ihrem Geschäftsbericht für 1954 fest, daß sich die Tendenz, die Laufzettel der Einzelgeschäfte zu verlängern, verstärkt hat. Hinzu kommt, daß oftmals Geschäfte angeboten werden, bei denen die erste Rate der Zahlung erst nach Monaten fällig wird. Der sich verstärkt bemerkbar machende Wettbewerb (eine große Aizahl von Instituten befaßt sich mit der Teilzahlungsfinanzierung) hat es mit sich gebracht, daß die Risiken auf dem Gebiet der Teilzahlungsfinanzierung siegen. Die GEFA sieht jedoch auf Grund der mit über einer Million Kreditnehmern gewonnenen Erfahrungen keine Veranlassung, die Geschäfte einzuschränken; sie glaubt, einem großen Personenkreis den Erwerb wertvoller Güter ermöglicht und damit zur Verbesserung des Lebens-standards beigetragen zu haben. In diesem Zusammenhang wird festgestellt, daß sich die teils heftigen Angriffe, denen das Teilzahlungsgeschäft im abgelaufenen Jahr ausgesetzt gewesen war, wesentlich beruhigt haben, zumal die meldepflichtigen Teilzahlungsbanken in der Auswahl ihrer Kreditnehmer stets die erforderliche Sorgfalt walten lassen.

Die GEFA hat 1954 mit Erfolggearbeitet. Die im vergangenen Jahr in Hamburg und Ulm errichteten Zweigstellen konnten einen ansehnlichen Umsatz erreichen; das gilt such für die von der Deutschen Bank, Berlin, Anfang des vergangenen Jahres übernommene GEFI GmbH., in Berlin. Nach der Erhöhung um weitere 3 Mill. DM beläuft sich das Stammkapital jetzt auf 6 Mill. Gesellschafter die drei Nachfclqebanken der Deutschen Bank im Bundesgebiet. 1954 wurden 429 515 Darlehnsanträge angenommen. Damit wurden Kredite in Höhe von 207,8 Mill. DM finanziert. Im Buchkreditgeschäft standen in der Stückzahl mit 53,1 v. H. Arbeiter an erster Stelle; Wechselkredite wurden fast ausschließlich an Gewerbetreibende gegeben. Einschließlich des Vortrages aus dem Vorjahr ergab sich in 1954 ein Gewinn von rund 232 000 DM, aus dem 8 v. H. Dividende auf 15 Mill. für das gesamte Geschäftsjahr und 8 v. H. auf 1,5 Mill. DM für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres ausgeschüttet werden sollen. Der verbleibende Restbetrag von 52 000 DM wird auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen werden. – z t e.