Die 6. Deutsche Industrieausstellung Berlin (24. 9 bis 9. 10.) hat bei den Ausstellern so großes Interesse gefunden, daß die überdachte Fläche nicht mehr ausreicht. Zu den elf Hallen und zehn ausländischen Pavillons wird daher noch eine Leichtbauhalle mit 2500 qm Fläche gebaut, wodurch sich die gesamte überdachte Fläche auf 46 000 qm erhöht. Das größte Aufgebot unter allen beteiligten Gruppen stellt auch in diesem Jahr die Elektroindustrie, die in vier Hallen 12 000 qm beansprucht; Besondere Bedeutung kommt einem Gemeinschaftsstand der Hauptberatungsstelle für Elektrizitätsanwendung – HEA – zu, die gemeinsam mit westdeutschen und Westberliner Firmen die Elektrifizierungsmöglichkeiten für Klein- und Mittelbetriebe erläutert. Im Marshall-Haus auf dem Freigelände wird unter dem Leitspruch „Leute machen Kleider – Kleider machen Leute“ eine amerikanische Sonderausstellung gezeigt, die den Kleidungsstandard des Amerikaners von heute und das hohe Produktionsniveau der einschlägigen amerikanischen Industrien demonstriert. Mit Unterstützung des amerikanischen Handelsministeriums im Marshall-Haus ein Beratung richtet, wo elf amerikanische Außenhandelsexperten aus verschiedenen Branchen und Wirtschaftsorganisationen Auskünfte über Exportmöglichkeiten in die Vereinigten Staaten erteilen. G. G.