Vier Eschweiler Bergwerks-Verein, Kohlscheid bei Aachen, verteilt für 1954 auf sein AK von 60 Mill. DM auf 3.1 Mill. DM Reingewinn eine Dividende von wieder 5 v. II. Die Steinkohlenförderung wurde auf 4,444 (4,91) Mill t, die Kokserzeugung auf 1,056 (0,989) und die Briketterzeugung auf 0,266 (0,233) Mill. t erhöht. An Strom konnten 451 (397) Mill. kWh erzeugt werden. Bei einer Erhöhung der Schichtleistung untertage auf 1260 (1232) kg je Mann und Schicht wurden 89 v. H. der Schichtleistung von 1938 erreicht. Der Anteil Eschweilers an der westdeutschen Steinkohlenförderung beträgt jetzt 3,47 v. H., an der westdeutschen Kokserzeugung 3,03 v. H. An Investitionen wurden fast 40 Mill. DM ausgegeben, davon über Abschreibungen 25 Mill. DM verbucht. Im November 1954 wurde eine Obligationsanleihe über 25 Mill. DM untergebracht, außerdem erhielt das Unternehmen im Dezember 1954 von der Hohen Behörde einen 3,5-Mill.-Dollar (14,7 Mill. DM)-Kredit auf 25 Jahre zu 4,1 v. H. Die Bilanz zeigt die Anlagen mit 203 (159) Mill. DM. -lt.