In diesen Tagen wird die Frankfurter Herbstbuchmesse ihre Tore öffnen, und wieder werden wir vor über 12 000 Neuerscheinungen stehen und uns fassungslos fragen, wie wir das bewältigen sollen ... Zum Beginn dieser Bücherflut geben wir heute einen Überblick über die Titel, die uns beim Durchblättern der Jahresberichte und Prospekte der Verlage sowie durch die Ankündigungen des deutschen Börsenblattes und beim Anlesen der ersten eingetroffenen Bücher als besonders wichtig aufgefallen sind. Einige von ihnen haben wir schon in den vergangenen Nummern besprochen, auf fast alle hier angekündigten Titel werden wir in den nächsten Monaten noch kritisch eingehen. Diese Liste kann keine Vollständigkeit für sich in Anspruch nehmen, ja, es ist noch nicht einmal gesagt, ob der eine oder andere Titel, den wir hier aufführen, sich bei näherem Studium wirklich als so wichtig erweist, wie er jetzt erscheint. Unsere Aufzählung heute ist nur als eine „Orientierungsmarke“ für unsere Leser gedacht. Wie in jedem Jahr, so werden wir auch diesmal versuchen, in den folgenden Wochen und Monaten durch einzelne Besprechungen auf unseren Literaturseiten mehrere und genauer gekennzeichnete „Orientierungsmarken“ zu setzen, damit die Welle der Neuerscheinungen über dem geduldigen Leser nicht zusammenschlägt.

Atlantis-Verlag, Freiburg:

Peter Sülzer: „Schwarze Intelligenz“ (ein literarisch-politischer Streifzug durch Südafrika).

Bertelsmann-Verlag, Gütersloh:

Victor Gollancz: „Auf dieser Erde“ (Erinnerungen).

Hans-Jürgen Baden: „Ende und Anfang der

Humanität.“