Die Mitteilung zurückgekehrter Kriegsgefangener, daß die Sowjetunion eine kleine Gruppe von Kriegsgefangenen und Zivilinternierten zurückhalte, die im sowjetisch verwalteten Gebiet von Ostpreußen beheimatet sind, wurde von Beamten der sowjetischen Botschaft in Ostberlin bestätigt. Sie erklärten, die Staatsangehörigkeit dieser Personen sei "ungeklärt", da sie teilweise als sowjetische Staatsbürger oder Staatenlose gelten. Nach Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Bundesrepublik könne diese Frage jedoch gelöst werden, und wenn dabei die deutsche Staatsangehörigkeit nachgewiesen werde, sei mit einer Rückgabe der von sowjetischen Dienststellen nach 1945 aberkannten deutschen Staatsbürgerschaft zu rechnen.