Washington huldigt jetzt wieder dem alten Spiel, den kommenden Präsidentschaftskandidaten "politische Spitznamen" anzuhängen, berichtet die New York Times. Vizepräsident Nixon ist der "Richard mit den Tricks", Stevenson ein "überkluger Hamlet", der New Yorker Gouverneur Harriman ist "Mr. Geldsack für die Parteimaschine" und Knowland der "Senator von Formosa". Auf diese Weise kann der Wähler leicht schon zu Beginn des Wahlkampfes seine eigenen Helden und Schurken auswählen und mit seinen komfortablen Illusionen glücklich bis zum November 1956 leben."