Als Folge der schweren Kriegsschäden war die Heinrich Lanz AG, Mannheim, seinerzeit gezwungen, Ihr Grundkapital von 36 Mill. RM im Verhältnis 10:7 auf 25,20 Mill. DM neu festzusetzen. Der heutige Geschäftsumfang, allein der Umsatz der letzten neun Monate, war um etwa 20 v. H. höher als ein Jahresumsatz vor dem Kriege, aber auch die durch die schweren Kriegsschäden, die heutige Geschäftsausweitung und die für die Produktionsumstellung notwendigen Investitionen haben den Vorstand und den AR veranlaßt, wie Lanz jetzt mitteilt, der nächsten HV vorzuschlagen, das Grundkapital wieder auf 36 Mill. DM zu erhöhen.

Die neuen Aktien (mit Gewinnberechtigung vom 1. Januar 1956 an) sollen den Aktionären im Verhältnis 7:3 zum Kurs von 115 v. H. angeboten werden. Das Aufgeld von 15 v. H. dient abzüglich der für die Kapitalerhöhung anfallenden Steuern und Unkosten der erforderlichen Auffüllung der gesetzlichen Rücklage, – Für 1954 wird der HV eine auf 5 (i. V. 4) v. H. erhöhte Dividende vorgeschlagen. Nach den bis jetzt vorliegenden Zahlen kann trotz der Betriebsumstellung und der Anlaufkosten im Zuge des neuen Fabrikationsprogramms auch in diesem Jahr voraussichtlich mit einem ähnlichen Bilanzgewinn wie 1954 gerechnet werden. D.