Gamal Abdel Nasser hat einmal über die Träume seiner Jugend gesagt: "Wir wollten Ägypten frei und stark machen. Unser Leben glich in jener Zeit einem aufregenden Detektivroman. Wir hatten, dunkle Geheimnisse und Stichworte; wir sammelten Pistolen und Handgranaten, und wir träumten davon, sie eines Tages zu gebrauchen."

Eine ganze Generation von Casablanca bis Bagdad ist in der Atmosphäre der Résistance aufgewachsen, in dem Bewußtsein, anders zu sein als die "materialistischen Europäer", denen vorgeworfen wird, sie hätten nach dem Prinzip divide et impera einen gegen den anderen ausgespielt; sie hätten, ganz wie es ihnen paßte, Nichteinmischung gepredigt, wenn es sich um arabische Interessen handelte, und Einmischung geübt, wo ihr Egoismus es verlangte; sie hätten in echter Scheinheiligkeit christliche Missionen für politische Zwecke benutzt und dem Mandatsystem eine moralische Fassade verliehen.

Nein, eine Generation, an deren Wiege die Heldentaten Abd el Krims gesungen wurden, die schon als Halbwüchsige für Einheit und Unabhängigkeit demonstrierten, die den allmächtigen französischen Generalgouverneur zwangen, ihren verbannten Sultan wieder einzusetzen, und die Engländer, die geheiligte Kanalzone zu räumen ... eine solche Generation kann man zu dieser späten Stunde der Weltgeschichte mit Maßnahmen des 19. Jahrhunderts nicht zwingen, still zu stehen. – Und jedenfalls möchten wir nichts damit zu tun haben.