Wann, wenn nicht immer? – Seite 1

Geboren werden täglich Knaben,

die Woche reiht sich hin bis zum Mond.

Der Monat läßt uns Freude haben,

wenn sie ein Jahr bei uns gewohnt.

Die Jahre wachsen aus den Windeln.

Es kommt dem Jüngling seine Zeit.

Der Faden rinnt, und von den Spindeln

Wann, wenn nicht immer? – Seite 2

webt sich des Lebens buntes Kleid.

So um ihn, wird es mit ihm weiter,

der Mann tritt, wie er ist, hervor.

Jahrzehnte gehn. Dann prescht ein Reiter

heran und wartet nicht am Tor.

Wer wollte ihm den Eingang wehren?

Er kommt mit Macht herein.

Wann, wenn nicht immer? – Seite 3

Du kannst ihn alle Tage hören

und brauchst kein Greis zu sein.