An dem erheblichen Anstieg der Vorarlberger Wirk- und Strickwarenerzeugung hat der Ausbau der Elastisana-Werke Benedikt Mäser, Dornbirn, einen bedeutenden Anteil. Im Zuge des umfangreichen Ausbau- und Rationalisierungsprogrammes wurden die Fabrikationsanlagen nach dem Krieg neu erbaut und nach den modernsten technischen Erfahrungen ausgerüstet. Erst vor kurzem konnte ein Fabrikneubau mit drei Stockwerken für die Konfektion in Betrieb genommen werden. Im Frühjahr 1957 ist mit der Fertigstellung eines weiteren Anbaues mit rund 3000 qm Arbeitsfläche zu rechnen. Der Neubau wird die Zusammenfassung und Erweiterung der gesamten Produktion aus synthetischen Fasern in einem rational arbeitenden Produktionskomplex gestatten. W.

Gesellschafterversammlung der Auto Union. Bei der Gesellschafterversammlung wurde das Geschäftsjahr 1955 verabschiedet und beschlossen, eine Dividende von 6 v. H. auf das Gesellschaftskapital (wie im Vorjahr) auszuschütten. In dem Bericht über das laufende Geschäftsjahr teilte die Geschäftsführung mit, daß man hofft, den Umsatz des Vorjahres auch 1956 zu halten. Die Belegschaftszahl beträgt zur Zeit rund 12 000 Personen.

Die NSU-Werke In Neckarsulm werden in diesen Monaten um rund ein Viertel ihrer bebauten Grundfläche erweitert. In der neuen 30 000 qm großen Werkshalle, die augenblicklich im Bau ist, sollen das Preßwerk, die Blechverarbeitung und die Endmontage des kleinen NSU-Automobils untergebracht werden.

Keine Regreßprozesse. Die HV der Francke Werke AG in Liquidation in Bremen hat sich mit großer Mehrheit gegen die Führung von Regreßprozessen ausgesprochen. Damit ist der Weg frei für die Barausschüttung an die Aktionäre. Vorgesehen ist hierfür ein Betrag von 100 000 DM, was bei einem Grundkapital von 1,00 Mill. DM einer Quote von 10 v. H. entsprechen würde.