Hamburg

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M. Z., Hamburg

Immer zahlreicher tauchen jetzt die neuen Kennzeichen für Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr auf, die dem Kundigen nichts mehr über die "Besatzungszone", dafür aber genau den Herkunftsort des Fahrzeuges verraten. Freilich muß man dafür 482 Buchstabengruppen kennen, was jedoch dadurch erleichtert wird, daß die Kennbuchstaben dem Namen der Stadt entnommen sind.

Diese "geographische Aussage" ist auf den ersten Buchstaben oder die erste Buchstabengruppe beschränkt, die bei zweireihigen Schildern in der oberen Reihe, bei einreihigen Schildern vorne, vor dem Strich, steht.

Die dann folgenden Buchstaben- und Zahlensombinationen, in der zweiten Reihe oder hinter dem Strich, sagen nur noch verwaltungstechnisch etwas aus. Praktisch läßt sich daraus nichts Wesentliches mehr erkennen.

Mehr als sieben Zeichen (Buchstaben oder Zähen) dürfen nicht auf den Schildern stehen. Große Städte sind deswegen daran zu erkennen, daß sie nur einen geographischen Kennbuchstaben haben – weil sie auf diese Weise über sechs weitere Zeichen verfügen können, um intern die Fülle der bei ihnen gemeldeten Kraftfahrzeuge registrierend zu erfassen.