Sonntag, 7. Oktober, 20 Uhr: Lotte Lenya, die Witwe des Komponisten Kurt Weill und hervorragendste Interpretin seiner Songs unterhält sich in Hamburg mit Josef Müller-Marein. Sie erzählt aus ihrem Leben, von der Entstehung der „Dreigroschenoper“, von ihren Begegnungen mit Bert Brecht und Georg Kaiser. Songs aus diesen Jahren illustrieren die Sendung. 20.30 Uhr: Das erfolgreiche und preisgekrönte Hörspiel des neunundzwanzigjährigen Leopold Ahlsen „Philemon und Baucis“ in einer Fernsehaufführung. Der Autor hat das Stück selbst bearbeitet. Regie: Werner Völger.

Mittwoch, 10. Oktober, 20.55 Uhr: Zum Jahrestag der Heimkehr deutscher Kriegsgefangener bringt der NWRV einen Bericht „Friedland – ein Jahr danach“.

Donnerstag, 4. Oktober, 21 Uhr vom Deutschen Dienst der BBC:

Vor zehn Jahren begann das „Dritte Programm“ der BBC seine Sendungen. Sie hatten höchstes Niveau der Darbietungen und Darstellung auf allen Gebieten des Rundfunks zum Ziel. Die bedeutenden Leistungen wurden zum Vorbild für ähnliche Unternehmungen in anderen Ländern. Anläßlich des Jubiläums eine Würdigung und ein Überblick über das erste Jahrzehnt.

20.00 Uhr aus Stuttgart: Im Rahmen der „Mitteldeutschen Woche“ skizziert P. Aurich die möglichen Perspektiven einer Entwicklung „Mitteldeutschland – morgen, Planung und Hoffnung“. 20.15 Uhr vom NDR: Um die Frage von Schuld und Verantwortung des einzelnen geht es Johannes Hendrich in seinem neuen Hörspiel „Das Haus voller Gäste“. Stuttgart sendet das Hörspiel am Mittwoch, 10, Oktober, 20.30 Uhr. 21.00 Uhr vom SWF: „Askese und Inspiration“ nennt Gerhard Marx-Hechler seine Hörfolge über den französischen Erzähler Gustave Flaubert. 22.25 Uhr aus Bremen: Zur Erinnerung an den vor acht Jahren verstorbenen, hervorragenden Geiger Georg Kulenkampff eine von ihm gespielte Aufnahme des Violinkonzerts von Anton Dvořák. 23.00 Uhr aus Frankfurt: Aus dem Programm der diesjährigen Stockholmer Musikfestspiele der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik Kompositionen von G. Landré, Holland und M. Peragallo, Italien. Sixten Ehrling leitet das Sinfonie-Orchester des Stockholmer Rundfunks. Solist: Sandro Materassi, Violine.

Freitag, 5. Oktober, 22.30 Uhr aus Stuttgart:

Einen kritischen Vergleich der englischen und amerikanischen Gegenwartsdramatik stellt Gerhard Lüdtke an und untersucht die gesellschaftliche Funktion der Dramen. Als Beispiele zieht er Werke von T. S. Eliot, Christopher Frey, Tennessee Williams und Arthur Miller heran.