Ein Mensch kommt in die Hölle und stellt zu seiner Überraschung fest, daß sie zwei Eingänge hat. Über dem einen steht „Sozialistische Hölle“, über dem anderen „Kapitalistische Hölle“. Vor dem Tor zur sozialistischen Hölle stand eine lange Schlange von Verdammten, vor dem zur kapitalistischen Hölle nur ein einsamer Teufel als Torhüter. Der Frischverdammte stellte sich aus alter Gewohnheit ans Ende der Schlange und fragte seinen-Vordermann: „Wie ist es denn in der sozialistischen Hölle?“

„Man wird in Pech gekocht, auf Kohle gebraten und ab und zu muß man auf Rasierklingen sitzen“, war die Antwort.

„Und in der kapitalistischen Hölle?“

„Genau dasselbe.“

„Warum steht ihr dann hier Schlange?“

„Weil es in der sozialistischen Hölle Kohle nur auf Karten gibt und die Rasierklingen rationiert sind.“ Aus „Po prostu“, Warschau