Die zur RWE-Gruppe gehörende Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff AG, Köln, berichtet von einer erneuten Umsatzsteigerung auf nunmehr 158 (145) Mill. DM, worin der Wert der eingesetzten Rohöle nicht enthalten ist. Im wesentlichen erhöhte sich der Umsatz in Auswirkung der Kapazitätsvergrößerung im chemischen Abschnitt, und zwar bei Ammoniak und Methanol. Der Durchsatz an Rohölen für Rechnung der Deutsche Shell AG, Hamburg, steigerte sich von 677 000 t auf 741 000 t in 1955. Die oHV beschloß, auf das AK von 90 Mill. DM eine von 4 auf 5 v. H. erhöhte Dividende zu verteilen. Seit der Währungsreform wurden für rund 140 Mill. DM Investitionen vorgenommen, davon in den letzten Jahren durchschnittlich etwa 15 Mill. DM, 1955 von über 26,4 Mill. DM. Nach Vornahme der Abschreibungen von 33 Mill. DM stehen die Anlagen jetzt mit 134 (141) Mill. DM zu Buch. Die Verminderung des buchmäßigen Anlagevermögens hat damit weitere erhebliche Fortschritte gemacht und trotz der hohen Investitionen in den letzten drei Jahren fast 30 Mill. DM erreicht. Andererseits hat sich das Umlaufvermögen weiter erhöht und zwar um fast 11 auf 63 (52) Mill. DM.

Der Bericht verweist darauf, daß die fortschreitende Rationalisierung und Automatisierung der Betriebsvorgänge zu einer steten Abnahme der Lohnempfänger und einer Zunahme der Angestelltenzahl infolge Übernahme von Lohnempfängern in das Angestelltenverhältnis führe. Das Werk zählt zur Zeit rund 3600 Beschäftigte. r1t.