Im Geschäftsbericht, 1955/56 der Firma Valentin MehIer A G, Fulda, die durch ihre Valmeline-Erzeugnisse bekanntgeworden ist, heißt es, daß steigende Kosten (insbesondere Personalkosten) die Firma veranlaßten, das vorgesehene Investitionsprogramm beschleunigt durchzuführen. Insgesamt wurden rd. 6,5 Mill. DM investiert, von denen etwa 2,4 Mill. DM aus Abschreibungen herrühren. Der verbleibende Betrag von 4 Mill. DM wurde durch erhöhte Inanspruchnahme von Bankkrediten beschafft: sie wurden inzwischen durch verbindliche Zusage eines langfristigen Darlehens im Betrage von 5 Mill. DM abgelöst. Das gesunde Unternehmen – seine Rücklagen betragen heute fast 200 v. H. des Grundkapitals – vermag eine solche Entwicklung ohne weiteres hinzunehmen: Seine Liquidität hat sich dabei nicht einmal verschlechtert! das Gegenteil ist eher der Fall. Die Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen und Wechseln wurden erheblich reduziert. S.

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Die Röchling-Bank wird in Kürze die Geschäftstätigkeit in ihren früheren Büros im Saarland wieder aufnehmen. Eine entsprechende Vereinbarung ist mit der "Banque National pour l’Industrie et le Commerce" getroffen worden, die 1947 die Geschäftsstellen der Röchling-Bank übernommen hat. Für die Übergangszeit bis zur vollen wirtschaftlichen Angliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik hätten sich beide Banken, so wird erklärt, auf eine enge Zusammenarbeit geeinigt.

Paul Kühler & Co. GmbH., Strickwarenfabriken, Stuttgart. Die Gesellschaft hat ihren Umsatz an Strickwaren 1956 um 30 v. H. und den Export um 20 v. H. erhöhen können. 10 v. H. des Umsatzes konnten ausgeführt werden. In den drei Betrieben werden rund 1500 Personen beschäftigt. 60 v. H. der Produktion entfallen auf Damenoberbekleidung, Herrenwesten und Pullover.