Mit Stirnrunzeln beobachtet der amerikanische Fiskus die immer mehr um sich greifende Gepflogenheit junger Amerikaner und Amerikaner rinnen, aus Steuergründen Altar und Standesamt fernzubleiben und glücklich vereint – wenn auch in Sünden und ohne den Segen von Kirche und Obrigkeit – zu leben. Wären die Betreffenden verheiratet, müßten sie mit gemeinsamer Veranlagung rechnen. So aber kann der Junggeselle die Unkosten für seine "Hausgenossin" von der Steuer abziehen. Neue Steuergesetze sind in Vorbereitung, die dieser Belohnung der Unmoral steuern sollen. – Ganz entschieden zu weit ging aber ein Junggeselle, der seine fünfjährige Cocker-Spaniel-Hündin auf der Steuererklärung als eine Tochter bezeichnet hatte, und obwohl Geschlecht, Alter; und Vorname stimmten, wurde der falsche Vater zu drei Jahren Gefängnis, allerdings mit Bewährungsfrist – verurteilt, nachdem er versprochen hatte, den für die "Tochter" gewährten Steuernachlaß zurückzuzahlen und nie wieder einen Hund an Kindes Statt anzunehmen P