In ihrem Bericht aber das Geschäftsjahr 1956 stellt die GEFA Gesellschaft für Absatzfinanzierung mbH, Wuppertal – Elberfeld, ausdrücklich fest, daß sie sich in ihrem Kreditgeschäft, das ausschließlich die Absatzfinanzierung langlebiger Wirtschaftsgüter umfaßt, noch stärker als im Vorjahr zurückgehalten hat. Die Gesellschaft trug damit zu ihrem Teil dazu bei, daß eine unerwünschte Expansion im Teilzahlungsgebiet vermieden worden ist. Im Berichtsjahr hat die Geschäftsleitung 427 351 Darlehensanträgen zugestimmt und dadurch Kredite von etwa 235 Mill. DM finanziert. Der Durchschnittsbetrag des Einzelkredites im Buchgeschäft machte 477,68 DM, im Wechselkreditgeschäft 13 391,44 DM aus. In der Gesamtstruktur der Schuldner hat sich gegenüber dem Vorjahr wenig verändert. In der Stückzahl entfallen von den bearbeiteten Verträgen im Buchkreditgeschäft 55,6 (55) v. H. auf die Arbeiter, auf freie Berufe nur 0,9 (1,2) v. H. Die Wechselkredite wurden fast ausschließlich an Gewerbetreibende gegeben.

Die ausgewiesenen Überschüsse hielten sich ebenfalls im Vorjahrsrahmen. Allerdings wurden per 31. 12. 1956 der freien Reserve diesmal 2,4 (0,9) Mill. DM zugeführt. Der Gewinn stellt sich auf 0,998 (1,01) Mill. DM. Daraus werden wieder 8 v. H. Dividende verteilt. ue

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Die Produktion des Messerschmitt-Kabinenrollers wird seit 1. Februar unter dem gleichen Namen von der neu gegründeten "Fahrzeug- und Maschinenbau-GmbH., Regensburg" weitergeführt. Der Erfinder und Konstrukteur des Messerschmitt-Kabinenrollers, Dipl.-Ing. Fritz Fend, und der Eggstätter Fabrikant Ing. Valentin Knott sind die Geschäftsführer der neuen Firma.

Zum hundertjährigen Bestehen des Bankhauses Heinrich Kirchhofes & Co., vorm. Gebr. Sulzbach, Frankfurt a. M., schrieb Franz Lerner unter dem Titel "Bestand im Wandel" einen Abriß der bemerkenswerten Geschichte dieses typischen Frankfurter Privatbankhauses.