Die Eiserne Hand" – – Taunuspaß und Ausflugsziel an der Stadtgrenze – ist das einzige, was die Wiesbadener mit dem alten Götz von Berlichingen gemeinsam haben. Eines der ausgedehntesten Waldgebiete Deutschlands beginnt, wo die Häuser der Stadt enden: der südliche Höhenzug des Taunusgebirges. Er schirmt die Stadt und die im Westen angrenzenden Weingärten des Rheingaues nach der Wetterseite ab. Schon die alten Römer – aber genug davon; sprechen wir vom "Neroberger"!

Lucius Domitius Nero war fast der einzige römische Kaiser, der nie in Wiesbaden war. Darum können Neroberg, Nerotal, Nerostraße und die "Nerowagen" der Polizei – es sind Funkstreifenwagen wie in Hamburg die "Peterwagen" – nicht nach jenem benannt sein, sondern allenfalls nach einem Hund gleichen Namens. Der Neroberger, Wiesbadens Eigengewächs, ist ein süffiger Wein, der alles andere als die Gemütsart Kaiser Neros begünstigt. Aber so geht es mit vielen Lagenamen; oder will man behaupten, daß der Wald-Uelversheimer, ein leichter, reintöniger Rheinhessenwein, seine Namen "Geyerscheiß", "Moder" und "Diebspfad" verdient habe? Und wie steht es mit dem Rüdesheimer "Hinterhaus", dem Udenheimer "Läusberg", dem Heppenheimer "Mausnest", dem Biebelnheimer "Schlecht", dem Alzeyer "Grausam" und dem Wachenheimer "Gerümpel"? Dd