Nun pflastert er wieder Steine, jener 55jährige Abe Brouwer‚ der sich als Dichter seiner holländischen Heimat einen guten Namen gemacht hat. Nur Poet zu sein, Poet von morgens bis abends, und sein täglich Brot allein mit dem Schreiben zu verdienen, das hat ihn, dem "beim Straßenpflastern stets die besten Gedanken reiften", schon seit langem nicht mehr befriedigt. So kehrte er jetzt in seinen Beruf von ehedem zurück, nicht, weil ihm der Erfolg, und auch nicht, weil ihm das Geld, sondern einfach, weil ihm die Wirklichkeit ausgegangen war.

Glücklicher Abe Brouwer: er kann zu seiner Wirklichkeit zurückkehren, die Steinelegen heißt. So manch anderer Poet in unseren Landen und auch sonstwo merkt nicht einmal, wenn ihm die Wirklichkeit ausgegangen ist. Er dichtet weiter. Und natürlich dichtet er auch dann weiter, wenn ihm der Erfolg ausgeht. Geht ihm indes schließlich das Geld aus und will er dorthin zurückkehren, woher er meist gar nicht kam, dann scheitert das an einem kleinen Umstand: er kann nicht Steine legen, h. g.