Durch die Abgabe ihrer Beteiligung beim Bankhaus Burkhardt & Co., Essen, hat die National-Bank AG, Essen-Duisburg, einen Sondergewinn erzielt, der nicht nur zur Stärkung der Rücklagen, sondern darüber hinaus auch zur Ausschüttung eines Bonus von 2 v. H. neben der Dividende von 10 v. H. verwandt werden soll. Im Berichtsjahr 1956 hat sich der Zuwachs der Bilanzsumme (um 9 v. H. auf 114,2 Mill. DM) etwas verlangsamt. Diese Tendenz, die sich nahezu bei allen bisher vorgelegten Bankbilanzen abzeichnete, ist durchaus gesund und kann als ein Zeichen der Stabilisierung gewertet werder.

Die National-Bank AG führt den Rücklagen einen Betrag von 0,9 Mill. zu und erhöht sie damit auf 3 Mill. DM. Danach betragen die offen ausgewiesenen eigenen Mittel. 6 Mill. DM. Hierzu rechnet die Landeszentralbank noch die Sammelwertberichtigung von 1,234 Mill. DM, so daß sich die gesamtenhaftenden Mittel nach den Richtlinien der BdL auf 7,2 (6,2) Mill. belaufen. Hierzu käme aber noch jener Betrag, der im Laufe der nächsten Jahre aus den 7c- und den voll wertberichtigten 7f-Darlehen zurückfließen wird. Die dann aufzulösende Wertberichtigung beträgt 1,2 Mill. DM, wovon allerdings bei der Rückzahlung ungefähr die Hälfte an Steuern abgehen wird. F.