Die Mannheimer Lebensversicherungsgesellschaft AG, Mannheim, die früher in Berlin domizilierte und später über Bonn nach Mannheim ging, legt erst jetzt die Abschlüsse nach der Währungsreform bis 1955 vor. Das Kapital ist 10 : 4 und bezogen auf den eingezahlten Betrag 10 : 7 auf 400 000 DM umgestellt worden. Nach einer Erhöhung um 600 000 DM mit 25 v. H. Einzahlung verfügt die Gesellschaft nunmehr wieder über 1 Mill. DM Kapital (wie vor der Währungsreform), das mit 50 v. H. eingezahlt ist. Die gesetzliche Rücklage wurde bei der Umstellung mit 98000 DM ausgestattet. In die Gewinnrückstellung der Versicherten gingen 66 416 DM. Nachdem die in den Jahren bis 1953 erzielten Überschüsse in voller Höhe in die Gewinnrückstellung überführt worden sind, hat diese sich bis 1955 auf über 2 Mill. DM erhöht. Für 1954 und 1955 sind je 8 v. H. Dividende auf das mit 350 000 DM eingezahlte Kapital verteilt worden. Die Zuweisung an die Gewinnrückstellung betrug 1954: 415 156 DM und 1955: 982 909 DM.

Die Beitragseinnahmen haben sich von (Mill. DM) 3,35 in den Jahren 1948/49 auf 8,46 im Jahr 1955 erhöht. In der gleichen Zeit ist der Versicherungsbestand von 43,98 auf 171,99 angewachsen. Inzwischen wurde die 200-Millionengrenze überschritten. Das Neugeschäft ist 1956 erstmals über 50 Mill. DM hinausgegangen. Die Aufwendungen für den Erwerb des Neugeschäftes haben sich, bezogen auf den Umfang des Neugeschäftes, laufend reduziert. Das gleiche ist für die laufenden Verwaltungskosten zu berichten. Die Gewinnbeteiligung beträgt in den beiden Hauptgewinnverbänden ab 1. 1. 1957 einheitlich 30 v. H. der Prämie. Die von dem Unternehmen 1954 eingeführte Managerversicherung hat erheblich zu den Erfolgen der letzten Jahre beigetragen.

Nach vorläufigen Zahlen stellte sich der Antragszugang 1956 auf 52,00, der Versicherungsbestand auf 206,00 und die Prämieneinnahme auf 10,00 Mill. DM. Die Deckungsrückstellung macht jetzt 24,70 (1955 : 21,65) aus. Die Vermögensanlagen haben auf 30,40 (26,08) zugenommen. Der Anteil der Ausgleichsforderungen an den Kapitalanlagen macht nur noch 12 v. H. aus gegen 81 v. H. in der Eröffnungsbilanz. Mit der Mannheimer Versicherungsgesellschaft, die über 90 v. H. des Kapitals besitzt, besteht eine Organisationsgemeinschaft. Ga

Die Deutsche Linoleum Werke AG, Bietigheim, teilt mit, daß 1956 Umsatz und Produktion leicht erhöht waren. Trotz anhaltender Kostensteigerungen konnten die Verkaufspreise unverändert gehalten werden. Die Umsätze hatten 1955 rund 188 Mill. DM betragen. Die Beschäftigtenzahl beläuft sich auf 4028. Das Unternehmen rechnet auch für 1957 mit einem günstigen Ergebnis.

Bei der Deutsch-Asiatischen Bank ist der auf den 10. Mai einberufenen oHV eine Kapitalerhöhung um 1,85 Mill. DM (1 : 1 zu 100 v. H.) vorgeschlagen worden. Weitere 0,725 Mill. DM werden zum Kurse von 150 v. H. den Inhabern der Vorzugsaktien angeboten. Gleichzeitig sollen die Vorzugsaktien in Stammaktien unter Aufhebung der Vorzugsrechte umgewandelt werden. Nach, dieser Erhöhung beträgt das Grundkapital 3 Mill. DM. Die VA erhalten für 1956 sitzungsgemäß 6. v. H. und die St.-A 5 v. H. Dividende.

Die Schleswig-Holsteinische Westbank, Husum/Hamburg-Altona, wird ihrer HV (der Zeitpunkt wird noch bestimmt) die Erhöhung der Dividende für das Geschäftsjahr 1956 von 10 auf 12 v. H. vorschlagen.