Die HV der Jute-Spinnerei und Weberei Bremen in Bremen beschloß, aus dem Gewinn des Geschäftsjahres 1956 wieder 7 v. H. Dividende auszuschütten. Das Unternehmen konnte 1956 die Vollbeschäftigung aufrechterhalten. Das Exportgeschäft wurde leicht angehoben. Durch die Aufstellung von Breitwebstühlen wurde eine Kapazitätserweiterung herbeigeführt. Die erzielten Verkaufspreise waren nach dem Bericht des Vorstandes besonders bei den Großabnehmern nicht immer mit den gestiegenen Rohstoffpreisen und starken Lohnerhöhungen in Einklang zu bringen. Die Rohstoffversorgung war in der ersten Hälfte 1956 einigermaßen normal, gestaltete sich jedoch beim Übergang von der alten zur neuen Ernte schwieriger. Zum bisherigen Verlauf des neuen Geschäftsjahres wurde mitgeteilt, daß die Nachfrage infolge des starken Druckes auf die Rohjutepreise zunächts gering war, bis später das normale Geschäft wieder einsetzte. W. S.