C. W., Berlin

Potsdam und Zwickau sind die jüngsten Großstädte Mitteldeutschlands geworden: damit gibt es neun Städte in der Zone, die über 100 000 Einwohner haben.

An erster Stelle steht Leipzig mit 614 000 Einwohnern (vor dem Kriege 698 000). Dann folgt Dresden mit 497 000 (637 000). Chemnitz (heute Karl-Marx-Stadt) und Halle liegen an dritter Stelle mit je 290 000 (vor dem Kriege hatten Chemnitz 336 000 und Halle 211 000 Bürger). An vierter Stelle steht Magdeburg mit 261 000 (320 000), an fünfter Stelle Erfurt mit 188 000 (149000), an sechster Rostock mit 150 000 (111000). Zwickau mit 136 000 (84 000) und Potsdam mit 118 000 (80 000) beschließen den Reigen der Großstädte.