Im Zuge der – nach dem XX. Parteikongreß in Moskau begonnenen – allmählichen Verlagerung der industriellen Schwerpunkte nach den asiatischen Gebieten der Sowjetunion (vornehmlich nach den Landstrichen östlich des Ural und den zentralasiatischen Republiken) befindet sich jetzt eine stattliche Reihe mobilisierter Teile des kommunistischen Jugendverbandes Komsomol im Einsatz als Bauformationen. So wurde in den letzten Apriltagen in Swerdlowsk (Ural) ein ausschließlich vom Komsomol erbautes und eingerichtetes Eisenbetonwerk in Betrieb genommen, das nun die städtischen Baustellen mit Eisenbetonkonstruktionen versorgen soll. Das vollmechanisierte und vollautomatisierte Werk soll je Jahr 190 000 cbm Konstruktionen und 30 000 cbm Beton erzeugen. Weitere zehn solcher "Eisenbeton-Komsomolwerke" sind auch noch in Nischne-Tagil, Kamensk-Uralski und anderen Städten und Industriezentren des Gebietes von Swerdlowsk im Bau. F. D.