In Frankreich ist der Lebenshaltungsindex, wie das Institut National de la Statistique mitteilt, in der Zeit von 1949 bis 1957 von 100 auf 154, also um 54 Prozent gestiegen. In diesem Zeitraum stieg auch der Stundenlohn eines gelernten Arbeiters von etwa 70 auf durchschnittlich 200 französische Franc. Dieses Mehreinkommen hat nach einer Untersuchung der Verbrauchsforschungsstelle dazu geführt, daß von 1950 bis 1955 die Ausgaben für Reisen und Benutzung von Verkehrsmitteln um 131 Prozent, die Ausgaben für ärztliche Behandlung um 119 Prozent, die für Bildung und Zerstreuung um 92 Prozent und die für Wohnung und Wohnungseinrichtung um 54 Prozent anstiegen, während für die Ausgaben für Getränke und Rauchwaren nur ein Zuwachs von 30 Prozent verzeichnet wurde.