Die Geschichte, den Aufbau und die Verflechtung des Ruhrbergbaues hat Gerhard Gebhardt unter Mitwirkung der Gesellschaften an der Ruhr zusammengestellt. Damit legte der Ruhrbergbau als erster westdeutscher Wirtschaftszweig die Geschichte aller seiner Gesellschaften und seiner Organisation vor. In diesem umfangreichen Handbuch sind dankenswerterweise auch alle für die Entwicklung der Unternehmen wesentlichen technischen Maßnahmen berücksichtigt worden. Da die Darstellung knapp und sachlich ist, sie sich außerdem an Daten und dokumentarische Nachweise hält, bleiben die Vorgänge stets überschaulich (Verlag Glückauf GmbH, Essen; 580 S., 38 DM).

In der Reihe der westdeutschen Wirtschaftsmonographien kam als Folge 2 der Band "Braunkohle" heraus. Er entstand in enger und vorbildlicher Zusammenarbeit mit dem Deutschen Braunkohlen-Industrie-Verein und dem Verein Rheinischer Braunkohlenbergwerke. Experten der westdeutschen Braunkohlenindustrie haben in diesem Heft in gedrängter, doch anschaulicher Form einen hervorragenden Überblick über die vielfältigen Fragen gegeben, die der Strukturwandel im Braunkohlenbergbau durch den Übergang zum Tiefbau aufgeworfen hat (Verlag Konstantin Stauber, Köln-Lindenthal, Gottfried-Keller-Str. 1, 110 S.; 12 DM).

Als erster Band der Buchreihe "Deutsche Großbetriebe" erschien im Hans-Christoph-Reißner-Verlag, Berlin-Lichterfelde 1, die Broschüre "Der Betonstraßenbau". Er stellt am Beispiel der Hermann Milke KG, Soest/Westf., ein bemerkenswertes Fachgebiet der westdeutschen Wirtschaft dar (80 S.; 6,80 DM).

Die vielschichtigen Fragen des Außenhandels werden von Dr. Karl Christian Behrens in seinem Buch "Betriebslehre des Außenhandels" in gültiger und verständlicher Form behandelt. Der Band bietet dem Praktiker wie dem Studierenden ein wertvolles Nachschlage- und Lehrbuch (Verlag W. Girardet, Essen; 246 S., 14,80 DM).