AR und Vorstand der GHH Aktienverein werden der auf den 27. Januar 1958 einberufenen oHV vorschlagen, für das Geschäftsjahr 1956/57 wieder eine Dividende von 10 v. H. zu zahlen. Der Aktienkurs des Unternehmens hat sich in letzter Zeit als bemerkenswert stabil erwiesen und ist auf 234 v. H. gestiegen, während üblicherweise zehnprozentige Papiere erheblich niedriger notieren. Man nimmt deshalb an, daß die Aktien von interessierter Seite ständig aufgebraucht werden.

Bei der Wanderer-Werke AG, München, wird die Sanierung eingeleitet. Die auf den 7. Dezember einberufene HV soll über eine Ermäßigung des AK um 5,24 auf 2,62 Mill. DM beschließen, um dadurch das ao. Kapitalentwertungskonto zu tilgen. Außerdem ist eine weitere Herabsetzung des AK zum Ausgleich von Verlusten rückwirkend zum 31. 12. 1956 um 1,31 auf 1,31 Mill. vorgesehen. Im Anschluß daran soll das Kapital wieder auf 2,62 Mill. durch Ausgabe neuer Inhaber-Stammaktien im Verhältnis 1:1 zu 100 v. H. erhöht werden;