Der amerikanische Großaktionär der Ford-Werke AG, Köln, die Ford Motor Company in Dearborn/USA, hat sein Ziel erreicht. Die deutschen Aktionäre, vor fast 30 Jahren bei der Etablierung des Kölner Werks von Henry Ford flehentlich gerufen, um mit Geld und Tat "etwas Gutes aus dem Werkzu machen", sind auf einen unbedeutenden Rest zusammengeschrumpft. Sie erreichen keine 5 v. H. des Aktienkapitals von 72 Mill. DM mehr, verfügen also über keine qualifizierte Minderheit. Der Weg, auf dem der amerikanische Großaktionär in wenigen Jahren seinen Kapitalanteil von 64 v. H. auf weit über 95 v. H. gesteigert hat, gehört zu den interessanten und lehrreichen Nachkriegsbeispielen aus dem Kapitel "Aktionärpflege" oder Kapitalmarktpflege oder Mißbrauch des Aktiengesetzes. lt.