Ohne Visum nach Japan. Auch nach Japan, Irland und Kolumbien können Deutsche jetzt ohne Visum reisen. Allerdings hat die japanische Regierung die Aufhebung des Sichtvermerkzwanges an einige Bedingunger geknüpft: der Aufenthalt darf nicht länger als sechs Monate dauern und der Einreisende nicht die Absich verfolgen, in Japan eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen.

Schweizer Lärmexperten zusammengerufen. In der Schweiz will man wirklich Ernst mit der Lärmbekämpfung machen. Die Behörden haben eine Expertenkommission ins Leben gerufen, die sich aus Medizinern und Vertretern zahlreicher eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Dienststellen zusammensetzt und die Aufgabe hat, die medizinischen, technischen und juristischen Probleme der Lärmbekämpfung zu klären und die notwendigen gesetzlichen Verordnungen vorzubereiten.

Winterliche Strandfreuden – hinter Glas. In Southsea (Südengland) ist ein findiger Unternehmer auf den Gedanken gekommen, für den Winter zwei riesige Strandhallen aus Glas zu bauen, die 3000 Personen Platz bieten und einen wettergeschützten Strandaufenthalt "mit Blick auf die See" ermöglichen. Die Glaswände sollen verschiebbar sein, so daß bei gutem Wetter Luft und Sonne eindringen können. Sogar Kinderspielplätze neben Tanzflächen, Blumenbeeten und Palmen sollen in den Hallen vorhanden sein.

Mit dem Lift auf den Stephansturm. Den herrlichen Blick vom "Steffi" auf Wien, die Donau und den Wienerwald können nun auch Touristen genießen, die sich scheuen, Treppen zu steigen. Ein Lift wurde im Nordturm der Kirche installiert und kann sieben Personen befördern. Aus bautechnischen Gründen konnte der Fahrstuhl nicht im Stephansturm selber errichtet werden, der aber wie bisher bis zur berühmten Türmerstube erstiegen werden kann.

Ohne Triptyk in die Schweiz. Ausländische Kraftfahrer werden vom 1. Januar 1958 an für eine Einreise in die Schweiz keine Triptyks und Carnets benötigen.

Tempel der edlen Trauben. André Pignarre, bekannter Pariser Gastronom und Besitzer des Eiffelturmrestaurants, der vor drei Jahren unter dem Hügel von Plassy in Paris, auf dem früher das aus dem 13. Jahrhundert stammende "Kloster der guten Männer" stand, die Weinkellerei jener Mönche entdeckte, hat jetzt das eineinhalb Kilometer lange Labyrinth der Keller freilegen lassen. Sie bieten Platz für die Lagerung von einer Million Flaschen. Pignarre hat seine "Tempel der edlen Traube" genannten Gewölbe mit alten, bei der Freilegung der unterirdischen Anlagen gefundenen Gerätschaften geschmackvoll dekoriert und in einigen Räumen seine beachtliche private Sammlung moderner Gemälde ausgestellt, darunter über zehn Utrillos und mehrere Werke von Picasso, Cartier, Domergue und Cocteau.