Jeder kennt Leute wie ihn. Er kann ein Ingenieur sein oder ein Arzt, ein Lehrer oder ein Rechtsanwalt, ein leitender Angestellter oder ein Chef im eigenen Hause. Er kann noch vieles andere sein – sogar weiblich, wenn wir auch der Einfachheit halber weiterhin unter dem maskulinen Personalpronomen von ihm reden wollen.

Was ihn so schwierig macht, ist die Tatsache, daß es ihm gut geht – daß er materielle Güter vielleicht nicht im Überfluß hat, aber in dieser Beziehung doch, wie man so sagt, "wunschlos glücklich" ist. Und schwierig wird das, wenn man so jemandem etwas schenken möchte – wie es ja zum Beispiel zu Weihnachten oft der Fall ist.

Was kann man ihm noch schenken, das er nicht schon hätte? Vielleicht gibt es sogar etwas – aber woher soll man das wissen?

Eines gibt es sicher – ein ganz kleines Geschenk nur, nicht mehr als ein paar Blatt bedrucktes Papier; aber das ganze Jahr hindurch wird dieses kl-ine Geschenk regelmäßig erneuert, immer wieder erinnert es den Beschenkten, stellt es Kontakte her.

Das ist der Sinn eines Geschenk-Abonnements. Der Skeptiker unter den Lesern sagt hier: "Aha – all dies soll nur helfen, DIE ZEIT zu verkaufen." Nicht ganz so, skeptischer Freund. All das gilt für jedes Geschenk-Abonnement! Freilich werden Sie es uns wohl nicht übelnehmen, wenn wir auf die Möglichkeit hoffen, daß unseren Lesern DIE ZEIT für ein solches Geschenk-Abonnement besonders geeignet erscheint.