Ein Amerikaner, ein Engländer und eine dankbare Leserin

Von Eka v. Merveldt

Griechenland aus amerikanischer und englischer Sicht – das alte und das neue Griechenland, die wir kennen und doch wieder nicht: zwei Schweizer Verlage verschaffen uns das Vergnügen, aus dieser Perspektive zu Europas Anfängen zurückzublicken.

Willi Durant: "Das Leben der Griechen." Francke Verlag, Bern. 672 S., 28,80 DM.

Robert Liddell: "Landschaft Apolls – Fahrten durch die ägäische Welt." Fretz u. Wasmuth Verlag, Zürich/Stuttgart. 285 S., 22,50 DM.

Der in den Vereinigten Staaten geborene Historiker Durant, ein Mann von großer Gelehrsamkeit und ein Selbstdenker, der sich die ein Leben füllende Aufgabe gestellt hat, in sieben Bänden die Kulturgeschichte der Menschheit neu zu. schreiben, legte als Band II (der Jetzt neuaufgelegt werden konnte) "Das Leben der Griechen" vor.

Einleitend schreibt er, es sei seine Absicht, das Entstehen, Wachsen, Reifen und Verfallen der griechischen Kultur von den ältesten Spuren Kretas und Trojas bis zur Eroberung Griechenlands durch Rom aufzuzeichnen und zu betrachten.