Zu den ungezähltes) Internatsromanen, Dramen aus der Schülerzek, Humoresken aus dem Kl?" senzimmer, gesellt sich als einer der zartesten gelungensten Vertretiär dieser Spezies die ahlung von ; alery Larbaud: "Fermina Mrquez", deutsch in Nino Erne, mit Vignette von Marius Kauzit; Limes Verlag, Wiesbaden; 160 S , 50DM.

Kurir große französische Dichter, Anglfet und wuranist, der kürzlich starb, hat in diesem kurzin nicht nur der eigenen Jugend ein aut£>Proffephisches Denkmal gesetzt, sondern die Genedzeit als solche dargestellt als ein Reich, tal, a, ungeschriebene Gesetze strenger befolgt antritt, als in der Realität der Erwachsenen die Hethriebenen.

worbeaud, eine lichte Erscheimmgj zog, da er Er ist i, leicht und tief, skeptisch und gläubig bei Kutzugsweise die "Dunklen" unter seinen Deutschährten an. Joseph Conrad, James Regisset in Stutt; Joyce, der düstere Fargue rühmten seinen Um gang, die Mühelosigkeit, mit der er den ändern verstand, in sich aufnahm und in seinen wesentlichsten Zügen zu bestärken vermochte. Solche Lebenskunst ging in sein Werk ein. Die Geschichte von der südamerikanischen Schönheit Fermina, die eine ganze Klasse von wildverliebten Knaben durch das Fegefeuer ihrer Reinheit spazieren läßt, um schließlich einem schwarzäugigen Dandy ihre Gunst zu schenken, ist ihm zum Sinnbild seines eigenen Lebens gediehen. Bis zuletzt betonte Larbaud, wie ihm unter allen seinen Werken dies das liebste geblieben sei. Es hatte für ihn einen sein ganzes Dasein "begründenden" Wert, gehört also zu seinen wichtigsten Selbstentdeckungen und bildet somit das würdige Pendant zu Cocteaus Enfants terribles. Gilt das eiae dem weiblichen, so das andere dem männlichen Eros, beide gleich stark in der Rühmung und Vorwegnähme persönlichsten Schicksals. Werner Helwig