... daß die Apotheke am Rathausmarkt in Hamburg auf die sonst allgemein übliche Nachtgebühr von einer Mark verzichtet. "Wir sehen nicht ein, warum ein Kranker, der nachts dringend ein Medikament braucht, dieses teurer bezahlen muß als am Tage – denn zum Helfen sind wir doch schließlich da", sagt der Apotheker.

... daß Bürgermeister Philipp Schneider aus Rendel (Kreis Friedberg in Hessen) seine eigenen Betten an eine dreiköpfige Flüchtlingsfamilie aus der Sowjetzone verschenkte und selbst auf einem Strohsack schlief. Die aus dem Lager Bensheim-Auerbach in die Gemeinde Rendel umquartierte Flüchtlingsfamilie fand bei ihrer Ankunft eine komplett eingerichtete Wohnung vor. Die Rendeler hatten vom Handtuch bis zum Schrank alles Notwendige im alten Schulsaal zusammengetragen, der den Flüchtlingen eingeräumt wurde, statt – wie zunächst beabsichtigt – als Erweiterungsbau für das Bürgermeisteramt verwendet zu werden.

Wir finden schlecht ...

... daß ein niedersächsischer Gesetzentwurf über die Befugnisse der Justizbeamten bei Gewaltanwendung den Gebrauch von Schußwaffen gegen Personen unter 18 Jahren grundsätzlich verbietet. Die Beamten können sich im Ernstfall wohl nur selten vor Gebrauch der Waffe den Personalausweis des jugendlichen Verbrechers zeigen lassen.

... daß in der Kleinstkinder-Station der Universitätsklinik Würzburg die Kinder aus Platzmangel sogar in den Badewannen liegen müssen.