Bald Diktator, bald Hanswurst: “Genossen, was wollte ich doch sagen...?“

Genossen, die Kundgebung, die man am 4. April in Budapest einberufen hat, na wissen Sie, die Moskauer sind daran gewöhnt und wie man sagt, sie haben schon manches gesehen. Aber die Budapester Genossen könnten gewissermaßen einen Wettbewerb machen, weil sie die Menschen in organisierter Weise aus den Häusern herausbrachten und sehr viele Menschen sind zu dieser äh, hm, Demonstration – Kundgebung gekommen. Du kannst rechnen, daß es 500 oder mehr oder vielleicht etwa 500 000 Menschen waren.

Nun, Genossen, es waren dort Vertreter der ausländischen Staaten, auch Korrespondenten und Photokorrespondenten und auch alle, die gewissermaßen hm, äh – das Recht darauf hatten, um gewissermaßen die Pässe zu besitzen. Na, die haben dort so gewissermaßen ihre Freude gekriegt, das heißt äh, äh, langweilen, weil, na, wenn man schon über Budapest spricht, über Stalinvaros zu sprechen, das ist ein Metallurgisches Unternehmen, man hat es äh, äh gebaut, äh, äh, bereits nach ... es versteht sich, ein neues Unternehmen, es wurde nach unseren Projekten gebaut, die Ausrüstung wurde von der Sowjetunion geliefert und die Arbeiter wurden soeben aus dem ganzen Lande zusammengebracht. Sie arbeiten schön.

Unangenehmer Weltskandal

In Tatabanya, Genossen, da bin ich ein bißchen, so gewissermaßen, in mein früheres Element des Bergarbeiters geraten, da sind Hüttenarbeiter, Bergarbeiter. Aber ich schaute, ich sprach mit ihnen, so gewissermaßen und trat dort im Namen der Delegation auf. Na, da sind genau solche unsere Brüder wie auch unsere Bergarbeiter im Donezbecken oder bei Moskau oder in Karaganda und in den anderen äh, äh, Kohlengebieten, das heißt genau so ein kämpferischer aggressiver Geist.

Ich traf dort auch äh, äh, äh, manche äh, äh, Bergarbeiter, die zu mir kamen und äh, äh, äh, ihre Gefühle, brüderliche und Erinnerungen ausdrückten, versteht sich. Einer kam, versteht sich, zu mir, Bergarbeiter und spricht: Genosse Chruschtschow, russisch spricht er, ich, spricht er, drei Jahre lang gegen die Weißgardisten gekämpft, ich war, spricht er, auch in der Bewachung des Genossen Frunse gewesen.

Nun, ich drückte ihm die Hand und bedankte mich, daß er zusammen mit unseren besten Söhnen die Weißgardisten und die Interventen haute und konnte natürlich nicht verzichten darauf, daß ich sage: „Was denn, lieber Freund, da hast du bei uns schön gegen unsere Weißgardisten gekämpft und Frunse würdig geschützt, aber eigene Errungenschaften habt ihr so schlecht geschützt, daß eine Handvoll von irgendwelchen, versteht ihr, Dahergekommenen, versteht ihr, die Fehler und Entstellungen ausnutzte, und ihr habt es erlaubt, versteht ihr, das zu treiben.“