Sind es wirklich nur sachliche Erwägungen, die es der CDU/CSU so schwer machen, der Reise einer Bundestagsdelegation nach Moskau zuzustimmen? Geht es wirklich nur noch um den von Gerstenmaier vorgeschlagenen Termin (Mitte Oktober)? Gibt es nicht auch den einen oder anderen, der es dem Bundestagspräsidenten neidet, als Führer einer solchen Delegation im Lichte der Öffentlichkeit zu stehen, der es ihm nicht gönnt, womöglich dazu beizutragen, daß die Situation der evangelischen Kirche in der „DDR“ erleichtert wird? Ist nicht auch ein bißchen politische Eifersucht im Spiele? Es gibt im Bundestag Leute, die das behaupten, und es sind Leute, die es eigentlich wissen sollten. R. S.