Die Brown, Boveri & Cie. AG, Mannheim, an der die AG. Brown, Boveri & Cie., Baden/Schweiz, mit etwa 60 v. H. beteiligt ist, hat ihren Umsatz 1957 entsprechend dem Wachstum der Elektroindustrie wiederum gesteigert. Der Auftragseingang lag insgesamt über dem Umsatz, so daß sich der Auftragsbestand im Laufe des Jahres erhöhte. An der Steigerung hatte der Export besonderen Anteil. In den einzelnen Geschäftszweigen und Absatzgebieten war die Entwicklung uneinheitlich. Die durch Einführung der 45-Stunden-Woche notwendig gewordenen Rationalisierungsmaßnahmen zwangen zu hohen Investitionen von 38,02 (25,84) Mill. DM. Die Finanzierung erfolgte zum Teil durch Abschreibungen von 18,11 (13,99) sowie durch die neuaufgenommene Anleihe von 30 Mill. DM.

Die Mehrkosten durch die 45-Stunden-Woche konnten durch die Rationalisierung nicht voll ausgeglichen werden. An dem Gesamtergebnis hatte neben der guten Beschäftigung der Fabriken, die zu einem Rohüberschuß von 203,85 (175,76) Mill. führte, der Rückfluß von Siebener-Darlehen wesentlichen Einfluß. Außerordentliche Erträge stiegen auf 7,32 (2,81) Mill. Die Steuern stiegen durch Umsatzausweitung und die ao. Erträge auf 42,01 (29,26). Aus dem Gewinn von 5,94 (4,95) Mill. kommen wie schon gemeldet, 11 (10) v. H. Dividende zur Ausschüttung. Im laufenden Jahr zeigte sich eine gewisse Zurückhaltung der Abnehmer. Ga.