Mit Befriedigung stellte die Leonberger Bausparkasse AG, Leonberg bei Stuttgart, in ihrem Geschäftsbericht für 1957 fest, daß sich die etwas veränderte Konjunkturlage auf das Bausparen überhaupt nicht ausgewirkt hat. Das Neugeschäft der Leonberger ging in 1957 weiter nach oben; die Zuwachsrate hat sich mit rund 22 v.H. gegenüber der des Vorjahres sogar nahezu verdoppelt. Es wurden rund 30 000 Verträge über eine Bausparsumme von fast 437 Mill. DM eingelöst. 68 v.H. der Neuabschlüsse wurden von Arbeitern und Angestellten abgeschlossen. Der Gesamtvertragsbestand stieg auf rund 130 000 Verträge über rund 2 Mrd. DM Bausparsumme.

Bemerkenswert ist das Streben der Bausparer nach Schuldenfreiheit. Die seit der Währungsreform geleisteten Sonderrückzahlungen auf die Darlehen betragen mehr als 15 Mill. DM, obwohl das Bauspardarlehen relativ niedrig verzinslich ist. Bei der Finanzierung über Bauspardarlehen standen bei der Leonberger die Eigenheime weiter an der Spitze. Die Gesamtfinanzierungsleistung seit der Währungsreform macht 562 Mill. DM aus.

In der HV wurde die Ausschüttung einer Dividende von 10 v.H. auf das eingezahlte Kapital beschlossen. ue