Die P. Beiersdorf & Co AG, Hamburg, wird ihrer auf den 15. Juli einberufenen HV vorschlagen, wieder eine Dividende von 15 v. H. auf 15 Mill. DM Aktienkapital zu verteilen. Die Gesellschaft, deren Aktien mit 450 v. H. notiert werden, zählt zu den Kapitalaufstockungs-Aspiranten.

Die Aktionäre der Hamburger Hochbahn AG, Hamburg, haben vorläufig keine Aussicht, eine Dividende zu erhalten, die über den garantierten Satz von 5 v. H. liegt. Das wurde auf der HV von der Verwaltung eindeutig zum Ausdruck gebracht. In der Debatte berief sich ein Kleinaktionär auf den zwischen der Hamburger Hochbahn und dem Hamburger Staat (Großaktionär) 1918 abgeschlossenen Vertrag, nach dem die Fahrpreise so festzusetzen sind, daß die Ausschüttung einer Dividende von 6 v. H. möglich wird. Das läßt sich nach Ansicht der Verwaltung jedoch nicht erreichen, weil eine weitere Anhebung der Fahrpreise zu einer erneuten Abwanderung der Fahrgäste führen wird. Auf die unter den heutigen Verhältnissen fragwürdig gewordene „Wegebenutzungsgebühr“ will, der Großaktionär nicht verzichten. Sie bringt ihm trotz eines Teilverzichts mehr ein, als er den freien Aktionären auf Grund der Dividendengarantie auszahlen muß.

Den Aktionären der Phoenix Gummiwerke AG, Hamburg-Harburg, wird in der HV am 19. Juli die Verteilung einer Dividende von 9 v. H. und eines Bonus von 2 v. H. vorgeschlagen. Für 1956 wurden 9 v. H. Dividende ausgeschüttet. In den ersten Monaten dieses Jahres hat sich der Gesamtumsatz weiter günstig entwickelt, so daß die Aussichten zuversichtlich beurteilt werden.

In der Aufsichtsratssitzung der Concordia Bergbau-AG in Oberhausen/Rhld. wurde der Jahresabschluß für das Geschäftsjahr 1957 festgestellt und beschlossen, der auf den 18. Juli 1958 einzuberufenden HV die Ausschüttung einer Dividende von 6 (5) v. H. auf das Aktienkapital von 21 Mill. DM vorzuschlagen.

Die Rosenthal-Porzellan AG, Selb, konnte 1957 zusammen mit der Rosenthal-Isolatoren GmbH, an der die Gesellschaft mit 50 v. H. beteiligt ist, einen Umsatz von 94,7 (93,0) Mill. DM erzielen. Die Steigerung wurde ausschließlich auf dem Inlandmarkt erreicht. Im Export bedurfte es größerer Anstrengungen, den Vorjahrsumsatz aufrechtzuerhalten. Das Berichtsjahr war durch den Entschluß gekennzeichnet, die Preiserhöhungen in der Porzellanindustrie nicht mitzumachen. Die Dividende von 12 (11) v. H. sowie die 4 1/2 v. H. Vorzugsaktiendividende erfordern diesmal 1,30 (1,04) Mill. DM.

Bei Matheus Müller Kommandit-Gesellschaft a. A., Sektkellerei, Eltville am Rhein, sind für 1957 wieder 12 v. H. Dividende auf das erhöhte Kapital von 3,0 (2,4) Mill. DM gezahlt worden.