Kurse von Obligationen

Vor einigen Wochen brachten Sie eine sehr interessante Erklärung für das Zustandekommen der Börsenkurse. Mir ist bis heute jedoch folgendes unklar geblieben: Wie kommt es, daß sich für Obligationen, die mit gleicher Ausstattung auf den Markt kommen, stark unterschiedliche Kurse bilden? Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese ohne jedes Stimmrecht ausgegebenen Papiere von irgend jemand stärker nachgefragt werden als gleichwertige andere Papiere. Ein

Beispiel: 8 % Chem. Hüls v. 56, tarifbest., Kurs 103

8 % BBC v. 56, tarifbest., Kurs 105

8% Didier-Werke v. 56, tarifb., Kurs 102

Rückzahlungskurs der drei Papiere 100 v. H.

Ein anderes Beispiel: Zwei Anleihen, die mit einem Abstand von wenigen Tagen auf den Markt kamen und etwa drei Wochen später im Freiverkehr wie folgt notierten: 7 % Nordwest-Ölleitung v. 1958 99 3/4–100