Die Nordstern Allgemeine Versicherungs-AG, Köln/Berlin, erzielte im Geschäftsjahr 1957 eine Prämieneinnahme von 116,5 (i. V. 104,14) Mill. DM. Hiervon entfielen 44,0 (40,5) – in Mill. DM – auf die Kraftfahrtversicherung, 31,4 (27,8) auf die Sachversicherung, 26,7 (23,0) auf die Transportversicherung und sonstige Versicherungszweige und 14,4 (12,8) auf die Unfall- und Haftpflichtversicherung. Nach Verstärkung der freien Rücklage um 0,50 (0,27) verbleibt ein Jahresgewinn von 0,90 (0,72). Die Hauptversammlung beschloß, hieraus eine Dividende von unv. 10 v. H. auf das inzwischen erhöhte Grundkapital von 6,0 (4,0) zu verteilen. Ferner erhalten die Aktionäre wie im Vorjahr wieder einen Bonus von 2 v. H. Der Geschäftsverlauf 1958 entsprach bisher den Erwartungen.

Die Nordstern Lebensversicherungs-AG verwaltete Ende 1957 einen Versicherungsbestand von 846,0 – in Mill. DM –, davon 55,0 Zusatzversicherungen auf Kapital- und Rentenbasis. Die Beitragseinnahmen stiegen auf 36,23 (30,79), die Vermögensanlagen auf 160,72 (139,67). Vom Gesamtüberschuß des Geschäftsjahres 1957 in Höhe von 6,47 (4,77) wurden der Rückstellung für Beitragsrückerstattung 6,12 (4,58) überwiesen; sie stellt sich damit unter Berücksichtigung der im Berichtsjahr erfolgten Entnahmen nunmehr auf 16,96. Die Hauptversammlung beschloß, aus dem verbleibenden Reingewinn von 0,35 (0,20) eine Dividende von 10 (8) v.H. auf 3,0 (2,0) Grundkapital, das zu rund 90 v. H. bei der Nordstern Allgemeine liegt, zu verteilen. H. L.