Die HV der Colonia Kölnische Versicherungs-AG, Köln, beschloß, aus dem Gewinn des Geschäftsjahres 1957 eine Dividende von 12 (10) v. H. auf 4,80 Mill. DM Grundkapital zu verteilen und eine Sonderabschreibung auf die Betriebseinrichtung in Höhe von 1,52 Mill. DM vorzunehmen. Im Berichtsjahr stiegen die Prämieneinnahmen auf 97,49 (85,61) Mill. DM. Nach Mitteilung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Paul Gülker (Köln) ist das Prämienaufkommen im 1. Halbjahr 1958 gegenüber dem Vergleichszeitraum 1957 um 11,6 v.H. gestiegen. Der Schadensverlauf ist bisher befriedigend, so daß auch für das laufende Geschäftsjahr mit einem günstigen Ergebnis gerechnet werden könne.

Die HV der Rückversicherungs-AG Colonia, Köln, der Tochtergesellschaft der Colonia, beschloß, aus dem Gewinn des Geschäftsjahres 1957 eine auf 10 (8) v. H. erhöhte Dividende auf 1,05 Mill. DM Grundkapital zu verteilen und 0,12 (0,01) Mill. DM den Rücklagen zuzuweisen. Die Kapitalerhöhung gemäß HV-Beschluß vom 1. Februar 1958 auf 2,10 Mill. DM (voll eingezahlt) wurde inzwischen durchgeführt. Am Bilanzstichtag war die Colonia mit nom. 0,998 Mill. DM an der Rückversicherungs-AG beteiligt, deren Prämieneinnahmen 1957 auf 17,40 (17,24) Mill. DM stiegen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Robert Pferdmenges (Köln) teilt mit, daß sich der Geschäftsverlauf im laufenden Jahr bisher normal entwickelt habe, so daß man für 1958 wieder mit einem befriedigenden Abschluß rechne.