Die Verstädterung der sowjetischen Bevölkerung wird durch die Ergebnisse der allgemeinen Volkszählung in der UdSSR bestätigt. Danach entstanden allein in dem Zeitraum von 1939 bis 1957 415 neue Städte. Die Zahl der Siedlungen vom Stadttypus vergrößerte sich fast um 1200. Insgesamt stieg die städtische Bevölkerung im Jahre 1956 auf 87 Millionen Menschen (43,4 v. H. der Gesamtbevölkerung). Der Anteil der ländlichen Bevölkerung (1926 noch 120,7 Mill. oder 82,1 v. H.) ist auf 113 Millionen gesunken.