Im Frankfurter Exotarium sieht man neuerdings mitten zwischen den Schaulustigen eine Gruppe von zehn oder fünfzehn Besuchern, die alle gleichzeitig den Kopf zu dem Blatthühnchen wenden, das mit riesigen Spinnenfüßen über die schwimmenden Wasserpflanzen der tropischen Urwaldlandschaft läuft. Diese Besucher haben in ihrer Tasche ein Gerät – nicht größer als eine Taschenlampenbatterie –, von dem ein. unauffällige Drähtchen ans Ohr führt. Dr. Grzimek, der Direktor des Frankfurter Zoos, erzählt drahtlos seinen Gästen interessante Einzelheiten über die Insassen, die der gewöhnliche Besucher nie zu wissen bekäme. Die Besucherzahl soll seit Einführung dieses „Dozenten im Ohr“ den auch einige Museen schon verwenden, bedeutend gestiegen sein.

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Erholungsort durfte sich das Städtchen Pleystein in Oberpfälzer Wald erst nennen, nachdem es seinen Besuchern nahezu 400 Kilometer markierte Wanderwege baute und an schönen Aussichtspunkten eine Reihe von Ruhebänken aufstellte. Das Kleinod des Ortes ist jedoch das Kloster mit der Wallfahrtskirche auf dem Kreuzberg, einem Felsmassiv aus Rosenquarz-

In Schweden werden alte Pfade und Dorfstraßen für die radfahrenden Touristen ausgebessert. Manche der neuen Radtourenwege will man zu sogenannten „romantischen Pfaden“ ausbauen, die in besonders idyllische Gegenden führen.