Die Niedersächsische Landesbank – Girozentrale –, Hannover, hervorgegangen aus dem Zusammenschluß der früheren Landesbank der Provinz Hannover und der ehemaligen Girozentrale Hannover, bestand am 1. März 1958 25 Jahre. Daß die schon 1928 angestrebte und erst 1933 vollzogene Fusion beider Institute die in ihr gesetzten Erwartungen erfüllt hat, zeigt die gesunde Entwicklung des Instituts, insbesondere auch nach 1948. Im Jubiläumsjahr 1957, dessen Bilanzzahlen das Institut bedauerlicherweise erst jetzt der Öffentlichkeit bekanntgibt, obwohl der Vorstandsbericht das Datum vom 28. Februar 1958 trägt, kann die Niedersächsische Landesbank auf eine gute Aufwärtsentwicklung verweisen. Die Steigerung der Bilanzsumme um 366 Mill. auf 1,61 Mrd. DM ist die absolut höchste Zunahme in einem Jahr seit der Währungsreform. Im Berichtsjahr 1957 wuchs der Umsatz um 16 v. H. auf 41,1 Mrd.

Als Folge des aufgelockerten Kapitalmarktes konnte das langfristige Geschäft, der Hauptbetätigungszweig, kräftig ausgebaut werden. Die Zunahme betrug annähernd 170 Mill. DM. Rund 82,5 v. H. der Ausleihungen entfallen auf die den Kreisen, Städten und Gemeinden gewährten Darlehen bzw. solche unter deren Bürgschaft. Die Mittel für diese Ausleihungen stammen von Kapitalsammelstellen, zentralen Banken und aus dem Verkauf von Landesbankanleihen. Von den eigenen Anleihen des Instituts konnten im Berichtsjahr rund 29 Mill. DM, etwas weniger als im Vorjahr, abgesetzt werden.

Im übrigen steht auch diese Bilanz wieder im Zeichen der aktiven Spartätigkeit und der hohen Einlagen. Die Gegenanlage zeigt sich bei der Bank in den bei anderen Stellen gehaltenen Guthaben und in dem erheblichen Zuwachs an Schatzwechseln und Schatzanweisungen. ue