Mit einem neuen Modell ihrer seit fast vier Jahren unverändert produzierten Isabella warten die Borgward-Werke in Bremen auf. Detailverbesserungen in technischer Hinsicht und in bezug auf Ausstattung und Komfort gehen zum großen Teil auf Kundenwünsche zurück. Nach fast 125 000 Wagen dieses Typs präsentiert sich das Isabella-Modell 1959 mit einem neuen Heck. Neue Kombileuchten sind in die hinteren Kotflügel einbezogen, dadurch erhält der Wagen eine noch gestrecktere Linie, die durch die jetzt gerade durchlaufende Seitenzierleiste betont wird. Heck-, Stopp- und Blinkleuchte sind mit dem (ohne Aufpreis) jetzt serienmäßigen Rückfahrscheinwerfer vereint. Der Kofferraum wurde um 16 v. H. vergrößert. Der Rhombus im Kühlergesicht dagegen ist kleiner geworden.

Borgward ist jetzt zum Einschlüsselsystem für Tür- und Zündschloß sowie für den Starter übergegangen, hat aber zusätzlich eine Schmutz- und Regensicherung in das Türschloß eingebaut. Die Isabella 1959 besitzt jetzt Ausstellfenster, die über eine Kurbel betätigt werden. Die Riegel der hinteren Ausstellfenster wurden gerundet und platzsparend angebracht. Die weitere Aufwertung des 1,5-Liter-Wagens, dessen Preise unverändert bleiben, liegt in neuen Polstern in einer Stoff- und Kunstlederkombination.

Die jahrelange Bewährung der Isabella-Typen gestattete es den Borgward-Werken, die Oelwechsel- und Überwachungszeiten mit dem neuen Modell 1959 zu verlängern. Durch das Heraufsetzen dieser Fristen spart der Isabella-Besitzer ein Viertel der Pflegekosten. Für schnellere Reparaturarbeiten und die Kotflügel aller Typen auswechselbar. Die Heckänderung der Isabella brauchte bei der Coupe-Ausführung nicht vorgenommen zu werden, dagegen ist auch hier der vordere Rhombus verkleinert. Auf Wunsch liefert das Werk das Coupé nun auch mit Heckflossen, die dem Wagen eine besonders rasante Note geben. W. Fu.