... daß die gewerkschaftliche Ballgesellschaft Gewoba in Bremen in Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden einen Sonderdienst organisiert hat, um im Januar aus der ferngeheizten Gartenstadt in der Vahr die Tannenbäume abzufahren. In anderen Gegenden, wo in den Wohnungen ebenfalls keine Ofen oder Zentralheizungen vorhanden sind, wissen die Bewohner häufig nicht, wo sie mit den Tannenbäumen bleiben sollen, weil die städtische Müllabfuhr für solche „sperrigen Güter“ nicht zuständig ist.

... daß der Allgäuer Heimatforscher Knusserf einem Minensuchgerät ein neues Wirkungsfeld erschlossen hat. Er fastet damit Wiesenhänge in der Gegend von Lenzfried nach Spuren keltischer Siedlungen ab, die dort vermutet werden.

... daß die 60 Münchener Stadträte zu Weihnachten 1000 Mark aus der Stadtkasse erhalten haben, die sie nach eigenem Gutdünken an notleidende Menschen verschenken sollten, von denen sie wußten, daß sie von sich aus niemals um Unterstützung gebeten hätten.

... daß in Baden-Württemberg die Zahl der Mädchen und Jungen, die nach ihrer Entlassung aus der Volksschule sofort als ungelernte Arbeitskräfte Geld verdienen wollen, immer kleiner wird, während das Interesse an einer soliden Weiterbildung auf Fachschulen im gleichen Maße wächst. 1950 übernahm noch jedes vierte schulentlassene Mädchen sofort einen „Job“, heute nur noch jedes neunte.

... daß zwei Polizeibeamte des Darmstädter Reviers Waldkolonie aus eigenem Antrieb Geld- und Sachspenden gesammelt haben, um sozial gefährdeten Familien ihres Reviers, die in sogenannten Schlichtwohnungen untergebracht sind, zu Weihnachten eine Freude bereiten zu können.