Bei der Bayerischen Handelsbank Bodenkreditanstalt, München, wird der auf 11. Mai 1959 einzuberufenden Hauptversammlung die Verteilung einer Dividende für 1958 von 11 (9) v. H. vorgeschlagen.

Die Verwaltung der Deutsche Effecten- und Wechsel-Bank AG, Frankfurt/M., schlägt für das Geschäftsjahr 1958 eine um 2 auf 14 v. H. erhöhte Dividende auf 5 Mill. DM Aktienkapital vor. Vorab wurden die offenen Reserven verstärkt. Hauptversammlung am 29. April.

Die niederländische Philips Gesellschaft in Eindhoven rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einer gleichen prozentualen Umsatzzunahme wie im Jahre 1958 (13 v. H.). Der Umsatz belief sich 1958 auf rund 3600 Mill. hfl. Im Hinblick auf die erwartete Produktivitätssteigerung dürfte die günstige Rentabilität (Dividendenvorschlag für 1958 unverändert 14 v. H. auf die Stammaktien) erhalten bleiben. Die Einführung der Philips-Aktien an den deutschen Börsen hat – wie in dem Geschäftsbericht betont wird – eindeutig zu einem Erfolg geführt. Der Absatz von Philips-Produkten ist im Geschäftsjahr 1958 in fast allen Ländern gestiegen, insbesondere in den westeuropäischen Ländern. Gut die Hälfte der 1958 erzielten Umsatzzunahme entfiel auf Fernsehempfänger, Röhren und Bauelemente. Auch Tonbandgeräte waren in erheblichem Umfang an der Ausweitung beteiligt. Die Fernsehgeräteproduktion hat nach Ansicht der Gesellschaft noch große Wachstumsmöglichkeiten, da im Vergleich zu Rundfunkempfängern der Sättigungsgrad noch niedrig ist.