1. April: Die Außenminister der Westmächte sind am Dienstag in Washington zu einer zweitägigen Geheimkonferenz zusammengekommen. Am Mittwoch, dem 1. April, wurde auch die Bundesrepublik, vertreten durch Heinrich von Brentano, zu diesen Besprechungen hinzugezogen. Ziel: Festlegung der Linie für die kommenden Verhandlungen mit der Sowjetunion.

2.–4. April: Donnerstag bis Samstag tagt in Washington der NATO-Ministerrat. Die Konferenz wird fast ausschließlich dem Berlin-Konflikt gelten.

Die aus den drei Westmächten und der Bundesrepublik gebildete Arbeitsgruppe, die erstmals am 5. Februar in Washington zusammentrat und sich hierauf zum 9. März nach Paris vertagt hatte, hat in den letzten Wochen zahlreiche Pläne und Vorschläge geprüft. Über diese Vorschläge werden jetzt die in Washington versammelten Minister zu entscheiden haben. Anschließend setzt die Arbeitsgruppe ihre unterbrochenen Beratungen in Paris wieder fort.

2. April: Zusammentritt der Arabischen Liga in Beirut. Dieses Treffen, das ursprünglich auf den 31. März anberaumt war, aber verschoben werden mußte, soll den Streit zwischen der VAR und dem Irak schlichten helfen.

9.–12. April: Der Ministerrat des Südostasienpaktes (SEATO) tagt in Neuseeland. Die Außenminister von Australien, Frankreich, Großbritannien, Neuseeland, Pakistan, den Philippinen, Thailand und USA beraten dort über Verteidigungsfragen.

Ende April werden voraussichtlich die Außenminister Amerikas, Englands, Frankreichs und der Bundesrepublik noch einmal in Paris zusammentreffen.