Die belgische Regierung hatte eine neunköpfige parlamentarische Kommission eingesetzt, um die Ursachen für die Aufstände im Belgischen Kongo zu untersuchen, bei denen 49 Afrikaner getötet und 290 Leute (darunter 49 Europäer) verletzt wurden. Diese Kommission hat jetzt festgestellt, daß Übervölkerung und Arbeitslosigkeit sowie die große Diskrepanz zwischen dem Lebensstandard der Weißen und der Schwarzen wesentliche Ursachen gewesen seien. Sie meint ferner, daß die Ereignisse zum Teil „auf die Geringschätzung der Durchschnittsweißen für die Schwarzen“ zurückgeführt werden müsse und daß schließlich die Direktiven des panafrikanischen Kongresses in Accra eine Rolle gespielt hätten.